Andrea Kuhl

Andrea Kuhls früher Tod hat die Gründungsmitglieder der nach ihr benannten Stiftung dazu bewegt, ein gemeinsames Anliegen im Rahmen einer Stiftung Wirklichkeit werden zu lassen: Die Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, auf dem Weg, ihr „wahres Selbst“ zu leben.


 

 

Was aber ist das Selbst?

 

Aus der psychologischen und hirnbiologischen Forschung wissen wir, dass das „Selbst“ ein hoch komplexes System ist, das die gesamte Lebenserfahrung in unser Entscheiden und Handeln einfließen lässt. Um Menschen auf dieser Ebene zu erreichen, ist der Kontakt mit anderen Menschen nötig: Beispiele und Vorbilder sind besonders wichtig, um Kindern und Jugendlichen spürbar zu machen, wie es geht, sein „Wesen“ zu entdecken und zu leben

 

Weil Vorbilder so hilfreich sein können, Menschen Anregungen und Wahlmöglichkeiten auf dem Weg zu sich selbst zu vermitteln, möchten wir auf einigen von hier aus anklickbaren Seiten Episoden aus Andrea Kuhls Biographie darstellen. Sie zeigen, dass ein ganz zentrales Anliegen in ihrem Leben war, authentisches Selbstsein bei sich und anderen zu fördern. 

 

Einige Episoden aus Andrea Kuhls Biographie veranschaulichen das Gemeinte:

- Die Freude an der Person ist stärker als aller Schmerz  

- Lass dich dir nicht ausreden: Warum Andrea Kuhl sich so oft mit dem Wesen einer  

  Person verbündete  

- Wie Andrea Kuhl einfach „da sein“ konnte  

- Wie Andrea Kuhl Status- und Würdenträger aufschließen konnte (J. Kuhl)   

- Wer war Andrea Kuhl? (Impressionen einer Freundin)   

 

Es gibt viele Beispiele aus Andrea Kuhls Leben für Begegnungen, die Menschen spüren ließen, wie leicht es eigentlich sein kann, einen Menschen zum Aufblühen zu bringen. Manche Menschen brauchten bei einer Begegnung mit Andrea Kuhl nur diese Leichtigkeit der inneren Berührung zu spüren, um zu merken, dass sie etwas in ihr Leben mitnehmen konnten. Sie hat selbst erfahren, wie sehr der eigene Entwicklungsweg durch gut gemeinte, aber wesensfremde Ratschläge behindert werden kann. Das Bedürfnis nach Selbstsein war stark genug, dass sie auch Status- und Würdenträger mit ihrer Mischung aus bescheidener Zurückhaltung, verschmitztem Humor und den persönlichen Kern eines Themas treffenden Herzlichkeit aus ihrem Rollenverhalten locken konnte. Sogar der letzte Satz, den Andrea Kuhl vor ihrem Tod im Osnabrücker Hospiz sagte, drückt den unbändigen Willen und die große Kraft aus, trotz Todesangst und unsäglichem Schmerz, das Wesentliche zu berühren. Sie sagte — für kurze Zeit aus ihrer Bewusstlosigkeit aufwachend — ihrem Mann: „Ich weiß, wer ich bin“. 

 

Weil Vorbilder für das Entdecken dessen, was einen Menschen zum Aufblühen bringen kann, so wichtig sind, möchten wir Besucher unserer Webseite einladen, uns auf Menschen aufmerksam zu machen, die im hier gemeinten Sinne Vorbilder sein können. Willkommen sind kurze Hinweise, (internetfähige) Kurz-Portraits oder sogar ausführliche Darstellungen, die dann erforderlich sind, wenn eine ganz besonders herausragende Person für eine Ehrung durch die Andrea Kuhl-Stiftung vorgeschlagen werden soll.